DISH by METRO: 49 € im Monat statt Provision

Aktualisiert am 14. September 20268 Min. LesezeitRomain Ferrand — Pizzaiolo, 12 Jahre im Foodtruck und im Restaurant

DISH Order von METRO kostet nach Angaben des Anbieters 49 € im Monat plus 299 € einmalig — und nimmt keine Provision je Bestellung. Das ist ein grundsätzlich anderes Modell als Lieferando, und bei nennenswertem Bestellvolumen rechnet es sich deutlich. Der Haken ist nicht der Preis, sondern dass die Bestellung im Vordergrund steht und die Homepage dahinter zurücktritt.

Was es kostet

DISH Order, Angaben von METRO
Kosten
Einrichtung, einmalig299 €
Laufend49 € / Monat
Provision je Bestellung0 %
Erstes Jahr887 €
Folgejahre588 €

Preisangaben von METRO, September 2026. Die Preisseite von DISH lädt ihre Tarife per JavaScript nach und lässt sich nicht direkt auslesen — holen Sie sich vor Abschluss ein schriftliches Angebot.

Bei 28 € Durchschnittsbon und 28 % Plattformprovision kostet eine Bestellung über die Plattform 7,84 €. Die feste Monatsgebühr ist damit ab sieben Bestellungen im Monat günstiger — und der Abstand wächst danach mit jeder weiteren, weil er sich auf Ihrer Seite nicht mitbewegt.

Jahreskosten im Vergleich, 28 € Durchschnittsbon
Bestellungen / MonatPlattform bei 28 %DISH Order
403.763 €588 €
15014.112 €588 €
40037.632 €588 €

Folgejahre ohne die einmaligen 299 €. Zahlungsgebühren kommen bei beiden hinzu.

Wofür DISH gemacht ist

METRO baut hier eine Suite für Gastronomen: Website, Bestellung, Reservierung, Kasse, Zahlung. Die Teile greifen ineinander, es gibt deutschen Support, und für einen METRO-Kunden ist es ein naheliegender Weg. Die Philosophie — feste Gebühr, null Provision — ist ausdrücklich gegen die Aggregatoren gerichtet.

Wann DISH die richtige Wahl ist

  • Sie sind ohnehin METRO-Kunde. Ein Ansprechpartner, eine Abrechnung, ein System, das jemand vor Ort erklären kann.
  • Sie wollen Bestellung und Kasse aus einer Hand. Das ist ein echtes Produkt hier, kein Häkchen auf einer Liste.
  • Sie haben Volumen. Ab wenigen Bestellungen im Monat schlägt die feste Gebühr jede Provision, und der Abstand wächst mit jedem Monat.
  • Sie wollen Reservierung und Bestellung zusammen. Beides ist abgedeckt.

Wo es nicht passt

  • Wenn Sie eigentlich eine Homepage brauchen, keine Bestellseite. Eine Pizzeria, deren Problem eine veraltete Karte und falsche Öffnungszeiten sind, zahlt hier für eine Bestellfunktion, die sie nicht nutzt.
  • Die feste Gebühr läuft auch im flauen Monat. Das ist der wesentliche Unterschied zu einem Provisionsmodell, und im Januar merkt man ihn.
  • Prüfen Sie den Ausstieg. Bekommen Sie Karte und Kundendaten heraus, und in welchem Format? Fragen Sie vor der Unterschrift, nicht danach.
  • Prüfen Sie, wem die Domain gehört. Sie sollte auf Ihren Namen laufen, in einem Konto mit Ihrer E-Mail.

Rechnen Sie Ihre Provision aus — das ist die Zahl, gegen die jedes feste Abo antritt.

Ihre Seite kann vor dem Abendgeschäft online sein

Fünf Minuten. Keine Karte. Und Sie sind online.

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Quellen